1924
Das Gartenheim "Zum Frosch" wird errichtet. Da nur Mitglieder Zutritt zum Heim haben, wächst die Zahl der Mitglieder des Vereines in kurzer Zeit auf 500 an. Es beginnt ein reges kulturelles Leben.
1927
wurde zu Weihnachten ein neues Klavier eingeweiht. Die Meinung dazu: "Das eigene Klavier ist billiger als eine bestellte Musik".
1928
wird ein sparteneigener Musikverein mit einem Mandolinenorchester gegründet. Die Gartenjugend "Südost" veranstaltet wöchentlich Zusammenkünfte. Ausfahrten
werden durchgeführt. 1933 muß Lehrer Heine (SPD) diese Jugendgruppe abgeben.
1933
Das Gelände soll geräumt werden. Als Ersatz wird ein Gelände für 28 000.Mark gekauft und der
Verein "Südost II" gegründet. Heute befindet sich dort der Kleingartenverein "Geibelhöhe".
1933
erlahmt das geistige und kulturelle Leben. Die Gruppen und die Aktivitäten werden verboten und vorhandene Arbeitsmaterialien wie Liederbücher werden eingezogen.
1942
Das Gartenheim wird als Unterkunft für engt. Kriegsgefangene genutzt (ca. 20 bis 30 Offiziere, die bei der Post arbeiten mußten). Die anglo - amerikanischen Luftangriffe am 14.02. und am 05.03.1945 zerstörte, auch Lauben und Gärten in unserer Anlage
1945
30 Gärten haben Bombenschäden.In den Versammlungen gibt es Klagen wegen Diebstählen. Der Wunsch nach Bezugsscheinen für die Anschaffungen von Gartengeräten wird geäußert:
1946
Ein neues Leben beginnt in der Sparte und ein neuer Vorstand wird gewählt.
1946
Dank des Einsatzes der Mitglieder und Ihrer Spenden kann das Heim wieder eröffnet werden.
1948
Am 27. März tritt unser Verein der Kleingartenhilfe beim FDGB bei. Die "Kleingartenhilfe Südost" wird für kurze Zeit unser Name. Es müssen wieder
Nachtwachen zum Schutz der Gärten gemacht werden. Wer nicht kommt, muß 5.- Mark Strafe bezahlen.
1950
Am 23. Juli findet das erste Kinderfest seit 1939 statt.
1951
Am 29. Juli findet ein Kinderfest statt. Für die Teilnehmer ist abzugeben:50 gr. Fleischmarke, 10 gr Fett und 20 gr. Zuckermarke. Die Anlage wird von einem Unwetter heimgesucht, welches
beträchtliche Schäden verursacht. Lichtanschlüsse für Lauben werden schrittweise nach Antragstellung möglich. Ein Beschluß der Mitgliederversammlung lautet:"Wer Hühner hält, muß seinen Zwinger so bauen, daß
die Hühner nicht in Nachbars Garten Schaden verursachen können .... " Der "Frosch" bekommt Telefonanschluß.
1952
Die eigene Sängergruppe des Vereins wird am 20. März gegründet (sie besteht bis 1957 ). Das Stromnetz wird von 125 Volt auf 220 Volt umgestellt. Der Außenzaun am Friedhof wird errichtet.Mehrere Tanzveranstaltungen werden bei "Zweinigers", in der "Krone" und anderen Sälen durchgeführt.
1954
Der letzte Teich der Anlage wird zugeschüttet.
1955
Die Musikgruppe "Südost" wird gegründet.